Zwischen Rebstock, Stundenzeiger und Universum

Eine Geschichte von Remigen

Gebunden
Erscheint im Mai 2023. ca. 130 Seiten, durchgehend illustriert
ISBN 978-3-0340-1724-4
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1064 wurde «Ramingen», ein kleines Dorf am Fusse des Geissbergs, erstmals urkundlich erwähnt. Erste Siedlungsspuren fand man auf dem heutigen Gemeindegebiet von Remigen aus der Jungsteinzeit. Erst unter Klosterherrschaft, schliesslich als Teil der Berner Herrschaft, konnte sich Remigen zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Gemeinde im neuen Kanton Aargau konstituieren.
Das bäuerlich geprägte Dorf setzte aufgrund der günstigen Hanglagen schon seit je auf den Rebbau. Dieser fand 1905 mit der aus Amerika eingeschleppten Reblaus sein vorläufiges Ende, sollte sich aber bis zur Jahrtausendwende wieder erholen. Das frühe 20. Jahrhundert stand in Remigen im Zeichen des Infra­strukturausbaus – Bachkorrektionen, Wasserversorgung, Elektrizität. Der Boom des Wirtschaftswunders der Nachkriegsjahre bescherte Remigen einen kräftigen Bevölkerungszuwachs, der das Erscheinen Remigens nachhaltig veränderte.


geb. 1998, studiert allgemeine und osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich und ist als freischaffende Historikerin tätig.

 


geb. 1995, arbeitet als wissenschaftlicher Archivar an der ETH Zürich und ist als freischaffender Historiker tätig.