Anfangs der 1970er Jahre machten sich junge Frauen und Männer aus Basel auf, den Sozialismus in Zürich und in anderen Schweizer Städten zu etablieren. Eine der prägenden Figuren war der Liestaler Andreas Herczog (1947 – 2021), der zum Aushängeschild der politischen 68er-Bewegung in der Schweiz und der linken Partei POCH wurde. Er galt als Bürgerschreck wie auch seine Basler Genossinnen Ruth Mascarin und Anita Fetz und wurde später zu einer Integrationsfigur, nachdem er der SP beigetreten war. Seine Biografie «Der 68er im Aussendienst» ist eine Zeitreise durch die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts mit Berichten von Herczogs Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Zu Wort kommen neben vielen anderen Fritz Witschi, Ruth Mascarin, Anita Fetz, Andrea Hämmerle, Elmar Ledergerber und Moritz Leuenberger.
Die Schauspielerin Sibylle Mumenthaler liest Passagen, der Autor Urs Buess führt durch die Biografie von Andreas Herczog.



