«Mein goldenes Bengalen»

Gespräche in Bangladesch

Gebunden
Erscheint im Dezember 2021. ca. 280 Seiten, ca. 25 Abbildungen s/w.
ISBN 978-3-0340-1643-8
  • Kurztext
  • Autor/in

Vor einem halben Jahrhundert erlangte Bangladesch nach hartem Freiheitskampf seine Unabhängigkeit. «Mein goldenes Bengalen», ein Gedicht des indischen Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore, drückte den Traum derjenigen aus, die für ein freies Bangladesch kämpften. Einst galt das Land vielen als hoffnungsloser Fall. Inzwischen ist es geradezu ein Musterbeispiel für erfolgreiche Entwicklungspolitik. So hat es bei der Bekämpfung der Armut und der Geschlechtergerechtigkeit erhebliche Fortschritte erzielt. Wie waren diese Erfolge möglich? Und was ist aus den Ideen von Freiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit geworden, die dem Kampf für die Unabhängigkeit zugrunde lagen? Das Buch führt in die komplexen Probleme eines Entwicklungslandes ein und vermittelt Einblicke in die Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft Bangladeschs. Porträts von zwanzig Bangladeschi, die ihre Stimme für Freiheit und Recht, Würde und Menschlichkeit, Entwicklung und Selbstbestimmung erheben, stehen im Zentrum des Buches. Sie zeugen von der sprachlich-kulturellen und religiösen Vielfalt sowie der Dynamik eines Landes, das wie kein anderes von Globalisierung und Klimakatastrophe betroffen ist. Der Autor bietet nicht nur prägnante Kurzanalysen, sondern porträtiert aussergewöhnliche Menschen mit Zivilcourage. Er korrigiert so das weitverbreitete Klischee eines von Katastrophen heimgesuchten, armen und abhängigen Drittweltlandes.

ist promovierter Historiker und Entwicklungsexperte. Er war von 2017 bis 2020 Schweizer Botschafter in Bangladesch.


Bücher im Chronos Verlag