Das alpine Rätien

Topographische Beschreibung von 1573

Rætiæ Alpestris topographica descriptio

3 Bände

Herausgegeben vom Institut für Kulturforschung Graubünden

Bearbeitet und erläutert von Florian Hitz

Zweisprachig Deutsch/Latein

Gebunden
2021. 1312 Seiten
ISBN 978-3-0340-1469-4
CHF 118.00 / EUR 118.00 
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Der aus Susch im Unterengadin gebürtige Ulrich Campell (Durich Chiampell) verfasste seine topographische Beschreibung des alpinen Rätien in den Jahren 1570–1573 auf Lateinisch. Das Werk bildet die erste ausführliche, von einem Bündner verfasste Darstellung der Drei Bünde. Berücksichtigt werden auch deren Untertanenlande im Süden (Veltlin und Chiavenna) sowie die nördlichen Nachbargebiete.
Campell entwirft ein lebendiges Bild von Land und Leuten: von der politischen und kirchlichen Organisation über die soziale Gliederung bis zur Wirtschaft und Lebensweise. Bezeugt wird auch die zeitgenössische Wahrnehmung der Berglandschaft und der alpinen Natur – in ihrer Nutzbarkeit wie ihrer Bedrohlichkeit.
Der umfangreiche Text gilt längst als Referenzwerk der bündnerischen Landeskunde, blieb aber seinerzeit ungedruckt. Hier wird er nun erstmals ungekürzt nach der Originalhandschrift ediert und integral in einer flüssig zu lesenden deutschen Übersetzung geboten. Umfassende Erläuterungen gewährleisten einen informierten Textzugang.

Pressestimmen

Radiobeiträge:
Teil 1 «Patria mea dulcissima» – Durich Chiampell e sia Rezia- part 1 (6:34)
Teil 2 «Patria mea dulcissima» – Durich Chiampell e sia Rezia- part 2 (3:12)

Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, «Vita e cretta», 3. Oktober 2021, Isabelle Jaeger

Fernsehbeitrag:
«Telesguard/Cultura» [Tagesschau/Kultur], Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (3:24)

Telesguard/Cultura, Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, 23. September 2021, Isabelle Jaeger

«Schon ein kurzer Blick genügt, um zu ermessen, was für einen unermesslichen Schatz das Team um den Historiker Florian Hitz zugänglich gemacht hat: Campells Beschreibung bietet einen faszinierenden Blick auf Land und Leute im damaligen Freistaat der Drei Bünde. [...] Wer einmal in die Welt des frühneuzeitlichen Rätiens eintaucht, mag diese Landeskunde gar nicht mehr aus der Hand legen, bietet sie doch durch das Fenster der Vergangenheit einen neuen Blick auf vermeintlich Bekanntes. Die dreibändige Edition kostet zwar 118 Franken, doch das über 1300 Seiten starke, ansprechend gestaltete Werk rechtfertigt diesen Preis allemal – und zum Glück ist ja in wenigen Monaten Weihnachten …»

Vollständiger Beitrag

kulturforschung.ch, 20. September 2021, Christian Ruch