Starke Stimmen

Frauen in der Bündner Musikkultur

Gebunden
2026. 376 Seiten, 16 Abbildungen s/w., 38 Farbabbildungen
ISBN 978-3-0340-1848-7
CHF 48.00 / EUR 48.00 
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Über Jahrhunderte blieben Frauen in Graubünden aufgrund starrer bürgerlicher Normen und geschlechtsbezogener Vorurteile von der öffentlichen Musikkultur ausgeschlossen. Auch hier bauten und gestalteten Männer das Haus der Musik und der Musikgeschichte weitgehend ­allein – zumindest nach aussen hin. Im Zuge der tiefgreifenden Entwicklung und Öffnung der Musikkultur im späten 20. Jahrhundert verschafften sich Frauen aber zunehmend mehr Gehör, Raum und Sichtbarkeit. Heute ist das musikkulturelle Frauen­engagement nicht mehr wegzudenken und geniesst breite Anerkennung. 
Wie frauenlos war die Musikkultur in der Vergangenheit nun tatsächlich? Und was erzählen Musikerinnen heute aus ihren ganz persönlichen, äusserst vielfältigen Berufs- und Lebensrealitäten? 
Die von der Musikwissenschaftlerin Laura Decurtins am ­Institut für Kultur­forschung Graubünden erarbeitete gender­sensible und zeitgemässe Studie holt musikkulturell handelnde Frauen aus dem Vergessen, lässt sie selbst zu Wort kommen und verleiht ihnen eine starke Stimme.

studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Rätoromanisch in Zürich und Wien und promovierte 2019 mit der Publikation «Chantai rumantsch!». Sie arbeitet als Projektmitarbeiterin des Instituts für Kulturforschung Graubünden und als freie Musikwissenschaftlerin.


Bücher im Chronos Verlag

Pressestimmen

«Das über 370 Seiten starke Buch von Laura Decurtins dokumentiert, wie Frauen schrittweise Sichtbarkeit und Anerkennung in der Bündner Musikkultur erlangten. Sie lässt auch die neue Generation von professionellen Musikerinnen von ihren Berufs- und Lebensrealitäten erzählen. Decurtins holt mit ‹Starke Stimmen› die musikalischen Beiträge von Frauen im Bündner Kulturleben aus der Vergessenheit und ergänzt die bisherige Bündner Musikgeschichte auf informative und unterhaltsame Weise.»

Zur Rezension

Fadrina Hofmann, Engadiner Post, 25. Juli 2026