Paul Altheer

Die dreizehn Katastrophen

Detektivroman

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Paul Ott, Kurt Stadelmann und Dominik Müller

Schweizer Texte, Neue Folge, Band 31
2010. Nachdruck der Erstausgabe von 1926. 126 S., 4 Abb. Geb. CHF 34.00 / EUR 22.00
ISBN 978-3-0340-0972-0

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Kurztext

Die Geschichte des Schweizer Kriminalromans steckt noch in den Kinderschuhen, als Paul Altheer zur Feder greift und den Detektivroman «Die dreizehn Katastrophen» schreibt. Wie der Titel andeutet, wird mit Bob Stoll ein Detektiv in die Welt gesetzt, der zwar schlau kombiniert und von Schauplatz zu Schauplatz hechtet, dem aber das Pech an den Fersen klebt und der am Ende, obwohl er den Fall aufklärt, mit ansehen muss, wie der Schurke ungeschoren davonkommt.
Altheer ironisiert hier dreissig Jahre vor Dürrenmatts «Versprechen» mit spritziger Leichtigkeit ein Genre, dessen Tiefen man allenthalben erst auszuloten beginnt.


Kurt Stadelmann
Ausstellungskurator am Museum für Kommunikation in Bern. Autor und Herausgeber von Fachpublikationen zur Telekommunikation, ihren Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Gesellschaft. Mitherausgeber von Schweizer Kriminalromanen als Reprints.